Gesundheit & Sozialpolitik

Alle Menschen haben teil an der Gesellschaft. Gestalten sie mit. Entfalten und verwirklichen sich. Zugegeben, ein hehres Ziel. Aber auch ein starker Antrieb. 
In welchem Land, Mann oder Frau, arm oder reich, alt oder jung: Alle sollen gleichberechtigt an der Gesellschaft teilhaben können. Das ist ein Grundsatz der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. 
 
Deshalb braucht es Ausgleich, damit es denen, die wenig haben, besser geht. Und Förderung von Chancen. In der Schweiz arbeiten wir mit Institutionen der sozialen Sicherung, den verschiedenen Sozialversicherungen, der Politik und mit Hilfswerken zusammen. An Massnahmen für heute und an Konzepten für morgen. 
 
International sind wir involviert in Projekten für die Integration marginalisierter Gruppen und unterstützen innovative Massnahmen sowie die Entwicklung fortschrittlicher Politik. Solche Mandate führen uns an Situationen, die sich oft stark unterscheiden von denen in der Schweiz. Wir erachten diese Erfahrungen als wertvoll für alle unsere Mandate. 
2019 - 2020
HIV und andere sexuell übertragbare Krankheiten (sexually transmitted infections – STI) sind nach wie vor ein relevantes Problem der öffentlichen Gesundheit. Ihre Prävention wird im Kanton Zürich von zahlreichen staatlichen und nicht-staatlichen Akteuren finanziert und erbracht.

Die Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich und das Gesundheits- und Umweltdepartement der Stadt Zürich beauftragten KEK - CDC die Finanzierungssituation der HIV/SIT-Prävention im Kanton Zürich zu analysieren.

In der Studie haben wir untersucht, in welchem Umfang staatliche Stellen die HIV/STI-Prävention im Kanton Zürich im Jahr 2018 finanzierten. Zudem haben wir detailliert erfasst und analysiert, wie viele Ressourcen (staatliche Gelder und eigene Mittel) die Organisationen im Kanton Zürich für die unterschiedlichen Bereiche der HIV/STI-Präventionsarbeit im Jahr 2018 einsetzten.

Damit liefert die Studie den Verantwortlichen des Kantons und der Stadt Zürich sowie der kantonalen Kommission für HIV und andere sexuell übertragebare Krankheiten relevante Steuerungsinformationen.
teamimgDr. Kathrin Frey
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01020304
2011 - 2019
Das schweizerisch-rumänische Kooperationsprogramm (SRCP) war Teil der nicht rückzahlbaren Hilfe, die der Schweizer Bundesrat den 12 europäischen Mitgliedsstaaten, die zwischen 2004 und 2007 der EU beigetreten sind, angeboten hat. Seine Hauptziele waren die Verringerung der wirtschaftlichen und sozialen Ungleichheiten zwischen Rumänien und den weiter fortgeschrittenen Ländern der Europäischen Union sowie zwischen den rumänischen urbanen Zentren und den strukturschwachen peripheren Regionen.

KEK - CDC wurde von der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) als Konsortialführer* für das Management und die Verwaltung der beiden Thematischen Fonds mandatiert: "Civil Society Participation" und "Partnership and Expert Fund". Das Hauptziel des ersteren war die Förderung der aktiven Teilnahme rumänischer zivilgesellschaftlicher Organisationen an politischen Prozessen sowohl als Stimme der Zivilgesellschaft als auch als Dienstleister, während das Ziel des letzteren die Stärkung schweizerisch-rumänischer Partnerschaften war, die in der Lage sind, entwicklungspolitische Herausforderungen zu bewältigen. 
 
Um die Errungenschaften der beiden thematischen Fonds zusammenzutragen, wurde eine Website mit einem Katalog aller 141 Projekte und Video-/Visualisierungsprodukte erstellt. Bis Februar 2018 haben alle Projekte ihre Umsetzung abgeschlossen und es fanden Abschlussveranstaltungen sowohl in Rumänien als auch in der Schweiz statt. Eine externe Abschlussevaluierung kam zu dem Schluss, dass die Fonds erfolgreich umgesetzt wurden und die Ziele insgesamt erreicht wurden, nämlich dass sich das Leben der Bürger positiv verändert hat und dass die Stimme der Zivilgesellschaft bei der Auseinandersetzung mit politischen Veränderungen gestärkt wurde. Die Auswirkungen auf politischer Ebene waren jedoch schwieriger zu beurteilen. 

* Konsortium gebildet von KEK - CDC, Civil Society Development Foundation and Romanian Environmental Partnership Foundation

 
teamimgDieter Zürcher
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0102030405
2018 - 2019

Swiss Agency for Development and Cooperation SDC Global Programme Health

External Evaluation of Global Malaria Technical & Training Support Package

#gesundheit #evaluation
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The efforts made to scale-up malaria control measures, have reduced the number of malaria cases and especially the number of malaria deaths. Still, around 220 million people fall ill of malaria annually and 435’000 people, mostly in Africa, die because of the disease.  

The Swiss Agency for Development and Cooperation (SDC) is supporting malaria control efforts through various contributions (e.g. to the WHO and the Medicine for Malaria Venture), the SDC Global Programme and at country level. Since 2013, SDC has mandated the Swiss Tropical and Public Health Institute with the implementation of the Global Malaria Technical & Training Support Package (GlobMal). This aims to strengthen WHOs normative role, to support working groups as multi-stakeholder platform and capacity development for malaria experts. The purpose of the evaluation made by KEK CDC was to assess the results and the institutional set-up of GlobMal.  

KEK CDC concluded that GlobMal support provided to the Roll Back Malaria Initiative has been relevant in general, very effective and efficiently managed while impact was difficult to gauge and sustainability was found to depend on the role of the different working group leaders.

Report
teamimgDieter Zürcher
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teamimgDr. Kathrin Frey
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2018 - 2019

Bundesamt für Gesundheit

Evaluation der Nationalen Demenzstrategie 2014-2019

#gesundheit&sozialpolitik #evaluation
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Der Bund und die Kantone setzten in den Jahren 2014-2019 die «Nationale Demenzstrategie» (NDS) mit dem Ziel um, die mit einer dementiellen Erkrankung einhergehenden Belastungen zu verringern und die Lebensqualität der Betroffenen zu fördern.

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) beauftragte KEK - CDC (Leitung und Hauptverantwortung) zusammen mit B,S,S. Volkswirtschaftliche Beratung im Jahr 2018 mit der Durchführung einer externen Evaluation. Ziel der Evaluation war es, Entscheidungsgrundlagen für das weitere Vorgehen im Bereich Demenz nach 2019 bereitzustellen. 

Im Rahmen der Evaluation untersuchte KEK - CDC zusammen mit B,S,S, die Umsetzung der NDS-Projekte und die Wirkungen der NDS bei den Akteuren, die auf kantonaler Ebene im Bereich der Demenzversorgung tätig sind. Gestützt auf die Evaluationsergebnisse haben wir empfohlen, dass das BAG und die Schweizerische Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren ihr gemeinsames Engagement im Bereich Demenz fortsetzen und die strategischen Grundlagen erneuern sollten. 

Bericht
Executive Summary
teamimgDr. Kathrin Frey
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2017 - 2019

Bundesamt für Gesundheit BAG

Evaluation des Humanforschungsgesetzes

#sozialpolitik #evaluation
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Das Humanforschungsgesetz (HFG) ist seit dem 1. Januar 2014 in Kraft und hat zum Zweck, den Menschen in der Forschung zu schützen. Zudem soll es günstige Rahmenbedingungen für die Humanforschung schaffen und dazu beitragen, die Qualität und die Transparenz der Humanforschung zu gewährleisten. 

Um fünf Jahre nach Inkrafttreten eine erste Bilanz zur Zweckmässigkeit und Wirksamkeit des HFG ziehen zu können, hat das Bundesamt für Gesundheit (BAG) das Institut für Politikwissenschaft der Universität Zürich und KEK - CDC mit der Evaluation des HFG beauftragt. Im Rahmen der Evaluation haben wir die Perspektiven der Beteiligten an der Humanforschung berücksichtigt, vielfältige Methoden eingesetzt und umfangreiche Datengrundlagen analysiert. 

Wir haben festgestellt, dass der Vollzug des HFG grundsätzlich zweckmässig ist und sich die Bewilligungsverfahren der Humanforschungsprojekte bewähren. Gestützt auf Befragungs- und Interviewdaten kamen wir zum Schluss, dass der Schutz der Forschungsteilnehmenden durch das HFG gestärkt wurde. Wir haben jedoch gewisses Optimierungspotential festgestellt und entsprechende Empfehlungen formuliert. 

Bericht
teamimgDr. Kathrin Frey
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2016 - 2017

SAVOIRSOCIAL

Berufsfeld- und Bedarfsanalyse zweijährige berufliche Grundbildung für den Kinderbereich

#bildung #sozialpolitik #analyse
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Im Rahmen der Entwicklung der zweijährigen beruflichen Grundbildung „Assistent/in Gesundheit und Soziales“ (EBA AGS) wurde 2008 von einem eidgenössischem Berufsattest für den Kinderbereich abgesehen. Auf Antrag verschiedener Seiten und im Kontext der damals bevorstehenden Revision des EBA AGS wurde eine neuerliche Abklärung des Anliegens durch den Vorstand von SAVOIRSOCIAL beauftragt. 

Ziel der Analyse war eine ergebnisoffene Prüfung des Anliegens, basierend auf aktuellen Grundlagen und unter Einbezug sämtlicher Akteure. Zu diesem Zweck führte KEK - CDC eine Analyse der Ausgangslage durch, führte Experteninterviews und partizipative Workshops durch.   

Die Ergebnisse der Analyse zeigten die sehr kontroverse Diskussion des Themas auf und wiesen auf einen Bedarf nach weiterführenden Abklärungen hin. Sie erlaubten dem Vorstand von SAVORISOCIAL einen fundierten Entscheid zum weiteren Vorgehen zu fällen.  
teamimgFranz Kehl
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2010 - 2017

Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA

Backstopping von Regionalentwicklungsprojekten in den neuen EU Staaten Osteuropas ("Erweiterungsbeitrag")

#wirtschaft #regionalentwicklung #sozialpolitik #fachlicheberatung #evaluation
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Mit dem Erweiterungsbeitrag beteiligte sich die Schweiz am Abbau der wirtschaftlichen und sozialen Ungleichheiten in der erweiterten EU. Empfänger sind die zehn Staaten, die am 1. Mai 2004 der Europäischen Union beigetreten sind: die ehemals kommunistischen Länder Mitteleuropas (Polen, Ungarn, Tschechien, Slowakei, Slowenien) und des Baltikums (Estland, Lettland, Litauen) sowie Malta und Zypern. 

Die Umsetzung des Erweiterungsbeitrags innerhalb der verfügbaren Zeit war eine Herausforderung sowohl für die Partnerländer wie auch die Schweiz. Aus diesem Grund hat die DEZA die Expertise von KEK - CDC beigezogen. Ziel war es, die diversen Regionalentwicklungsprojekte während der Projektidentifikation und -genehmigung sowie in der Projektumsetzung und -evaluation zu unterstützen. 
 
KEK - CDC mobilisierte ein Netzwerk von 15 Regionalentwicklungsspezialisten in der Schweiz und vor Ort, mit denen die Planung, Durchführung und Erfahrungskapitalisierung von rund 20 Regionalentwicklungsprojekten in der Tschechischen Republik, Ungarn, Polen und der Slowakei unterstützt wurde. Ein Schlussreview in Polen bilanzierte, dass die Projekte im Bereich Tourismus und bei landwirtschaftlichen Wertschöpfungsketten positive wirtschaftliche und institutionelle Impulse auf lokaler Ebene auslösten, und zwar komplementär zu den grossen EU finanzierten Regionalprogrammen. 

Synthese
teamimgDieter Zürcher
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