Wirkungsorientierung in der internationalen Zusammenarbeit

Notlagen mit globaler Auswirkung erhöhen den Bedarf an Internationaler Zusammenarbeit, Humanitärer Hilfe & Friedensförderung. Das verändert das Zusammenwirken dieser Programme. Und ihre Rollen.
Themen wie Armut, Klimawandel und Artenschwund sind im 21. Jahrhundert von dramatischer Dringlichkeit. Über Landesgrenzen hinaus. Global. Gleichzeitig operieren Internationale Zusammenarbeit, Humanitäre Hilfe & Friedensförderung innerhalb menschgemachter Grenzen. Das erfordert Anpassung. Etwa hinsichtlich der Zusammenarbeit dieser Programme: wie können sie wirksam miteinander verbunden und eingesetzt werden? Dafür steht der Begriff «Nexus» (lat. nectere: «binden, verknüpfen»). Und da es drei Bereiche sind, ist die Rede von «Tripple Nexus»

Wir überprüfen für unsere Kund*innen, ob ihre Strukturen, Ansätze und Instrumente zweckmässig und wirksam sind. Auf der Basis neuster wissenschaftlicher Erkenntnis, wie politische und wirtschaftliche Systeme funktionieren. Beziehungsweise, was warum funktioniert und was nicht. Dafür haben wir Instrumente. Um gezielt zu steuern und zu verbessern.

Zu den Stärken der Schweiz gehört die Tradition, mit den Menschen vor Ort zusammenzuarbeiten. Dieser partizipativen Haltung fühlen wir uns verpflichtet und sind überzeugt: Lokale Stimmen sind entscheidend, um Projekte zu tragen und nachhaltig werden zu lassen. Und mit unserer Kompetenz im Monitoring und in der Evaluation machen wir Wirksamkeit und Nachhaltigkeit sichtbar.

In den Jahren 2011 bis 2019 koordinierte KEK – CDC im Auftrag der DEZA die Umsetzung des Swiss-Romanian Cooperation Programme (SRCP)
seit 2018
Das Ressort Qualität und Ressourcen (WEQA) des Leistungsbereichs Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung des SECO unterstützt die operativen Ressorts in der Konzeption und Durchführung der wirtschafts- und handelspolitischen Massnahmen mit den Entwicklungsländern, den Staaten Osteuropas und Zentralasiens, sowie den neuen Mitgliedsländern der Europäischen Union.

Seit mehr als zehn Jahren unterstützt KEK - CDC WEQA im Rahmen eines fachlichen Backstoppings. Hauptziel der aktuellen Unterstützungsphase ist es, WEQA weiter in der konsequenten und effizienten Anwendung der bereits erarbeiteten Richtlinien und Instrumenten sowohl beim risikobasiertem Management als auch bei internen Reviews und Evaluationen zu betreuen. Aufgaben dabei umfassen die Anwendung von Instrumenten zur wirkungsorientierten, effizienten und nachhaltigen Durchführung von Programmen und Projekten sowie die Identifizierung und Integration neuster internationaler Best Practices.

Die umfassende Auswertung aller Evaluationen von SECO-Projekten fliessen in den zweijährlichen Performance-Bericht von SECO WE ein. Darüber hinaus trägt das Backstopping dazu bei, das interne Lernen in WEQA sowie den operativen Ressorts zu fördern.

Bericht
teamimgRoman Troxler
E-MailTelefon
teamimgMarkus Engler
E-MailTelefon
01020304
2011 - 2019
Das schweizerisch-rumänische Kooperationsprogramm (SRCP) war Teil der nicht rückzahlbaren Hilfe, die der Schweizer Bundesrat den 12 europäischen Mitgliedsstaaten, die zwischen 2004 und 2007 der EU beigetreten sind, angeboten hat. Seine Hauptziele waren die Verringerung der wirtschaftlichen und sozialen Ungleichheiten zwischen Rumänien und den weiter fortgeschrittenen Ländern der Europäischen Union sowie zwischen den rumänischen urbanen Zentren und den strukturschwachen peripheren Regionen.

KEK - CDC wurde von der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) als Konsortialführer* für das Management und die Verwaltung der beiden Thematischen Fonds mandatiert: "Civil Society Participation" und "Partnership and Expert Fund". Das Hauptziel des ersteren war die Förderung der aktiven Teilnahme rumänischer zivilgesellschaftlicher Organisationen an politischen Prozessen sowohl als Stimme der Zivilgesellschaft als auch als Dienstleister, während das Ziel des letzteren die Stärkung schweizerisch-rumänischer Partnerschaften war, die in der Lage sind, entwicklungspolitische Herausforderungen zu bewältigen. 
 
Um die Errungenschaften der beiden thematischen Fonds zusammenzutragen, wurde eine Website mit einem Katalog aller 141 Projekte und Video-/Visualisierungsprodukte erstellt. Bis Februar 2018 haben alle Projekte ihre Umsetzung abgeschlossen und es fanden Abschlussveranstaltungen sowohl in Rumänien als auch in der Schweiz statt. Eine externe Abschlussevaluierung kam zu dem Schluss, dass die Fonds erfolgreich umgesetzt wurden und die Ziele insgesamt erreicht wurden, nämlich dass sich das Leben der Bürger positiv verändert hat und dass die Stimme der Zivilgesellschaft bei der Auseinandersetzung mit politischen Veränderungen gestärkt wurde. Die Auswirkungen auf politischer Ebene waren jedoch schwieriger zu beurteilen. 

* Konsortium gebildet von KEK - CDC, Civil Society Development Foundation and Romanian Environmental Partnership Foundation

 
teamimgDieter Zürcher
E-MailTelefon
0102030405
 2019

Schweizer Botschaft Kiew im Auftrag der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA)

Evaluation der Schweizer Kooperationsstrategie Ukraine 2015-2019

#regionalentwicklung #strategieentwicklung #fachlicheberatung #frieden&sicherheit
facebook linkedin twitter mail
Von 2015 - 2018 war die Schweizer Botschaft in Kiew an der Umsetzung von mehr als 100 Projekten als Unterstützung der Schweiz für die Transition in der Ukraine mit einem geschätzten Budget von 142 Mio. CHF beteiligt.

KEK - CDC wurde von der Schweizer Botschaft in Kiew beauftragt, die Schweizer Kooperationsstrategie für die Ukraine 2015-2019 zu evaluieren, die gemeinsam von der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA), dem Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) und der Abteilung Menschliche Sicherheit erarbeitet wurde. 

KEK - CDC führte zusammen mit zwei Peers der DEZA und des SECO und unterstützt durch einen nationalen Berater diese Evaluation mit dem Ziel durch, die strategische Ausrichtung des Schweizer Engagements in der Ukraine in allen Interventionsbereichen zu beurteilen.  

Die Evaluation beinhaltete konkrete Empfehlungen für die neue Strategie 2020 - 2023 der Schweizerischen Eidgenossenschaft in der Ukraine und wurde mit einer Management Response durch die beteiligten Bundesämter veröffentlicht. 
teamimgCarsten Schulz
E-MailTelefon
0102030405
 2018

Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GIZ

Analyse des modalités de gestion et coordination de la coopération internationale en Tunisie

#internationalezusammenarbeit #strategieentwicklung
facebook linkedin twitter mail
Depuis la révolution de jasmin en 2011, la Tunisie a bénéficié d’un effort conséquent de la part des bailleurs de fonds. Cette multiplication d’acteurs a augmenté les coûts de transaction tant pour les bailleurs que les bénéficiaires tunisiens et a diminué l’impact réel des projets au développement. 

C’est dans ce contexte que le Ministère du Développement, de l'Investissement et de la Coopération internationale (MDICI) a sollicité l’assistance technique du Programme des Nations unies pour le développement (PNUD) et de la Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ). L’objectif de la mission d’appui conduite par KEK - CDC était de développer un récapitulatif des besoins des parties prenantes et des recommandations en vue d’assurer l'utilisation efficiente des ressources et la mise en œuvre efficace des projets de coopération.  

Les recommandations prévoyaient la mise en place d’un dispositif de gestion, de suivi, d’évaluation et de coordination ainsi que d’un système d’information permettant aux intervenants et services concernés de renforcer leurs capacités.
teamimgRoman Troxler
E-MailTelefon
0102030405
 2018

HELVETAS Swiss Intercooperation

Support of HELVETAS for the elaboration of its programme strategy 2021-2024 and the funding proposal for the SDC contribution 2021-2024

#internationalezusammenarbeit 
facebook linkedin twitter mail
HELVETAS prepared a new programme strategy for the new programme cycle 2021-2024. The management team has been taking several strategic decisions and discussing various themes and approaches based on a series of policy papers, workshops and consultations at all organizational levels. 

KEK - CDC supported HELVETAS in facilitating internal discussions to clarify future orientations, proposing a structure for the results framework, refine inputs and signal eventual gaps and inconsistencies. Those steps aimed in the end to finalise the strategic orientation and extract information needed to submit a proposal to obtain programme contribution to Swiss Agency for Development and Cooperation SDC. 

As a result, a coherent Theory of Change was developed based on which goals, outcomes and indicators were defined  in a results frame. Additional strategic elements were defined (approaches, transversal themes, management and security instruments), which guide HELVETAS to monitor and report its work. Based on that a funding proposal was prepared and submitted to SDC. 

Report
teamimgDieter Zürcher
E-MailTelefon
02030405